Bitterkräuter-Mischung für Hunde – zur natürlichen Unterstützung der Verdauung
Unsere Bitterkräuter-Mischung für Hunde wurde entwickelt, um Magen und Verdauung auf natürliche Weise zu unterstützen. Ausgewählte Kräuter mit milden Bitterstoffen können die Bildung von Magensaft anregen und so die Verdauung vor allem eiweißreicher Mahlzeiten, wie beim BARFen, positiv begleiten.
Grundsätzlich kann jeder, der nicht sicher ist erst einmal mit Zugabe von Rucola, Chicorée oder Radicchio (vermahlen oder fein geschnitten) zum Futter anfangen und schauen ob der Hund das akzeptiert.
Bitterstoffe sollten unbedingt wieder eine wichtigere Rolle in der Hundeernährung spielen, denn sie bieten viele Vorteile insbesondere für die Verdauung.
Appetitanregung und Verdauungsförderung:
Bitterstoffe regen die Magensaftproduktion sowie die Gallenausschüttung an und fördern die Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse. Auch die Speichelproduktion steigt. Die Verdauung wird also auf allen Ebenen angeregt. Das kann z.B. für Hunde, deren Magensäureproduktion zurückgegangen ist, oder bei denen die Verdauung etwas langsamer läuft, eine große Hilfe sein.
Nährstoffaufnahme und Blutgesundheit:
Bitterstoffe unterstützen die Aufnahme Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Eisen und Vitamin B12, was sich für Hunde mit Blutbildungsstörungen positiv auswirkt.
Zahn- und Mundgesundheit:
Bitterstoffe regen die Speichelproduktion an. Die enthaltenen Enzyme und antibakteriellen Substanzen neutralisieren die Nahrungsreste und die schädlichen Bakterien im Maul. Dadurch sinkt das Risiko für die Entstehung von Zahnbelag.
In vielen Fällen sind Bitterstoffe unbedenklich und rufen keine unerwünschten Wirkungen hervor.
HINWEIS!
Es gibt einige Erkrankungen, bei denen Bitterstoffe absolut kontraindiziert sind.
- Übersäuerung des Magens
- Akute Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
- Magengeschwüre
- Pankreatitis (Entzündungen der Bauchspeicheldrüse)
Bei diesen Erkrankungen ist eine Anregung der Verdauungssäfte ausdrücklich unerwünscht!
Lauft nicht blind drauflos!!!
Wenn ihr von eurem Hund lernen wollt, macht doch bitte erst unseren Sch(l)üssel-Test, damit zumindest euer Hund zeigen kann, was er von euch möchte.
Für den Start verweisen wir gerne auf die Kräutermischung „Liverty“ unserer sehr ambitionierten „Kräuterhexe“, Mag. Carina Leichtfried aus Österreich mit ihrer Webseite TOTA VI NATURAE
Zusammensetzung
Mariendistelblätter, Mariendistelfrüchte, Löwenzahnwurzel, Tausendgüldenkraut, Wermut. Alle Kräuter schonend getrocknet und fein geschnitten.
Fütterungsempfehlung
Täglich zu einer Mahlzeit unter das Futter mischen:
· Hunde bis 10 kg: ca. 1 Tl.
· Hunde von 10–25 kg: ca. 1,5–2 Tl.
· Hunde über 25 kg: ca. 1 El
Zu Beginn mit etwa der halben Menge starten und innerhalb von 3–5 Tagen langsam auf die volle Menge steigern. Die Kräuter leicht anfeuchten, damit sie gut im Futter haften und der Hund den Geschmack wahrnimmt.
Anwendung als Tee (Alternative bei empfindlichen Hunden)
2 Teelöffel Kräutermischung mit ca. 250 ml heißem Wasser übergießen, 5–10 Minuten ziehen lassen, abseihen und vollständig abkühlen lassen.
Vom fertigen Teeaufguss:
· ca. 5 ml pro 10 kg Körpergewicht, 1–3-mal täglich
· idealerweise 10–20 Minuten vor der Fütterung über ein kleines Leckerli oder einen kleinen Anteil der Mahlzeit geben
Dauer der Anwendung
Die Bitterkräuter können kurweise über 2–3 Wochen gegeben werden. Anschließend empfehlen wir eine Pause von 1–2 Wochen. Bei längerfristiger Gabe sollte die Anwendung mit einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker abgestimmt werden.
Hinweise
· Nicht anwenden bei bekannten Magen- oder Darmgeschwüren, schweren Leber- oder Gallenproblemen, in Trächtigkeit und bei säugenden Hündinnen, sofern der Tierarzt nichts anderes empfiehlt.

